Alice in Chains – Black Gives Way to Blue

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Black Gives Way to Blue
Alice in Chains
Veröffentlicht: 25. September 2009
Label & Vertrieb: Virgin/EMI
Albumlänge: 54:10 Min.
Produziert von: Nick Raskulinecz
Genre: Grunge, Hardrock, Alternative Rock
Formate: CD
Singles: 2009 – A Looking in View
2009 – Check My Brain
2009 – Lesson Learned
2010 – Your Decision
Chronologie

1995Alice in Chains

Black Gives Way to Blue

"Black Gives Way to Blue" ist das vierte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Alice in Chains. Es war zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung der erste neue Release der Band seit 1996 und die erste Platte mit dem neuen Sänger William DuVall, welcher dem 2002 verstorbenen Layne Staley nachfolgte. Es erschien im September 2009 und wurde von Nick Raskulinecz profuziert.

Zum Album

Das letzte Mal waren die Grunge-Großverdiener Alice in Chains im Jahr 1996 in ihrer alten Besetzung aufgetreten, als sie ihr umjubeltes Konzert im Rahmen von MTVs Unplugged-Serie aufgeführt hatten. Danach war die Band mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden, da die Drogensucht ihres Frontmannes Layne Staley mittlerweile dramatische Ausmaße angenommen hatte. Als Staley im April 2002 schließlich den Folgen seiner Sucht erlag, schien das Schicksal der einst als Mit-Initiatoren der großen Grunge-Welle der frühen Neunziger gefeierten Gruppe endgültig besiegelt. AiC-Gitarrist, -Sänger und -Songschreiber Jerry Cantrell hatte mit "Boggy Depot" (1998) und "Degradation Trip" (2002) zwar noch zwei seiner Hauptband stilistisch sehr ähnliche Soloalben veröffentlicht, deren Erfolg jedoch nicht mit Alice in Chains mithalten konnte.

2005 fanden Cantrell sowie seine alten Bandkollegen Sean Kinney (Bass) und Mike Inez (Schlagzeug) anlässlich eines Benefizkonzerts zugunsten der Opfer des Tsunamis in Südostasien jedoch wieder unter dem Namen Alice in Chains zusammen, und den vakanten Posten des Sängers hatte nunmehr William DuVall – auch bei Comes With the Fall sowie in Cantrells Liveband aktiv – eingenommen. Trotz diverser Sell-Out-Vorwürfe aus dem Bandlager (da Cantrell unter anderem davon gesprochen hatte, nicht wieder unter dem Namen Alice in Chains Musik machen zu wollen) formierte sich die AiC-Neuauflage als feste Band und gab umjubelte Konzerte. Ein neues Album war jedoch zunächst nicht angekündigt, da sich die Band keinerlei zusätzlichem Druck aussetzen wollte; dennoch begann das Quartett ab 2006 mit dem Schreiben neuer Songs, die letzten Endes im Herbst 2008 in die Aufnahme von Material für das vierte Alice in Chains-Studioalbum namens "Black Gives Way to Blue" münden sollten.

Dieses erschien schließlich am 25. September 2009 und schloss seiner Mischung aus rifflastigen Rocktracks und halbakustischen Sounds stilistisch größtenteils an das vierzehn Jahre zurückliegende selbstbetitelte AiC-Album an. Als erste Auskopplungen wurden der über siebenminütige Track A Looking in View sowie das deutlich kompakter rockende Check My Brain veröffentlicht. Textlich verarbeitete die Band hauptsächlich die Geschehnisse seit Layne Staleys Tod, so dass Stücke wie Lessons Learned oder Private Hell tief gehende Einblicke in das Seelenleben vor allem von Jerry Cantrell gaben. William DuVall fügte sich im Großen und Ganzen ins traditionelle Klangbild der Gruppe sowie die klassische Gesangs-Harmonie mit Cantrell ein und trat bei Songs wie Last of My Kind auch mal vokal in den Vordergrund. Eine besondere Note erhielt der Titeltrack, der das Weiterleben nach Staleys Tod behandelte, durch die Pianoklänge, welche ausgerechnet von Sir Elton John eingespielt wurden.

"Black Gives Way to Blue" stieg auf Platz 5 der Billboard Charts ein und verkaufte sich bislang in den Staaten über 120.000 Mal.

Line-Up

Tracklisting

  1. All Secrets Known (4:43)
  2. Check My Brain (3:58)
  3. Last of My Kind (5:53)
  4. Your Decision (4:43)
  5. A Looking in View (7:06)
  6. When the Sun Rose Again (4:00)
  7. Acid Bubble (6:56)
  8. Lesson Learned (4:17)
  9. Take Her Out (4:00)
  10. Private Hell (5:38)
  11. Black Gives Way to Blue (3:04)

Andere Versionen

Auf der japanischen Edition war als Bonustrack eine Liveversion des "Dirt"-Klassikers Down in a Hole enthalten.

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Visions Visions
2009 Black Gives Way to Blue X 10

Singles

  • 2009 A Looking in View
  • 2009 Check My Brain

Weblinks