Beyoncé

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Beyoncé
Beyoncé live in Toronto am 15. September 2006
Beyoncé live in Toronto am 15. September 2006
Herkunft: Houston, Texas, USA
Geboren: 4. September 1981 (36 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1997
Genres: Pop, R'n'B
Instrumente: Gesang
Labels: Columbia
Homepage: beyonceonline.com
Bands:
Destiny's Child

Beyoncé Giselle Knowles ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die als Frontfrau der R'n'B-Band Destiny's Child zum internationalen Popstar wurde, bevor ihr 2003 mit der Veröffentlichung des Albums "Dangerously in Love", das sowohl kommerziell ein enormer Erfolg war, mitunter aber auch von Indie-lastiger Musikpresse gut aufgenommen wurde, auch als Solokünstlerin der Durchbruch gelang.

Biographie

Beyoncé Knowles wird am 4. September 1981 in Houston, Texas als Sohn eines Plattenbosses und einer Mode- und Haardesignerin geboren und wird, nachdem ihr Talent in frühester Kindheit erkannt wird, zum Startum gedrillt. Früh gründet sie mit Freundinnen die Band "Girl's Tyme", der unter anderem auch Freundin Kelly Rowland angehört. Die Gruppe junger Mädchen tritt in einigen Fernsehshows auf und wird dadurch national bekannt. Ihre Eltern trennen sich im Laufe ihrer Kindheit aufgrund des wachsendes Drucks durch die wachsende Popularität der von den beiden gemenageten Band entsteht. Die Gruppe wird kurzzeitig von Elektra Records unter Vertrag genommen, der jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgehoben wird.

1993 benennt sich die nun vierköpfige Truppe in "Destiny's Child" um, und treten auf lokalen Musikveranstaltungen auf, bevor sie 1997 von Columbia unter Vertrag genommen werden und erstes Material einspielen. Im daraufkommenden Jahr veröffentlicht die Band ihr nach sich selbst benanntes Debütalbum und haben mit der Single "No, No, No" einen Numer-Eins-Hit. Dem Erfolg der ersten Platte wird mit dem Folgealbum "The Writings on the Wall" nochmal eins draufgesetzt, das es bis in die Top 5 der US-Albumcharts schafft, einige der bekanntesten Songs der Band enthält und ihr außerdem zwei Grammys einbringt.

Diesen Erfolgen folgt eine medienwirksame Schlammschlacht zwischen einigen Bandmitgliedern, die Beyoncé beschuldigen, sich als Tochter der Manager an die Spitze der Band und vor ihre Kollegen zu stellen. Dieser medienwirksame Streit hat zur Folge, dass zwei der Mitglieder die Band verlassen. Schließlich entsteht mit Beyoncé, Kelly Rowland und Michelle Williams eine Dreierkonstellation, die 2000 mit "Independent Woman Part I" die erfolgreichste Single der Bandkarriere veröffentlichen und die zudem auf dem Soundtrack zu "Charlies Angels" erscheint. Im darauffolgenden Jahr kommt das Album "Survivor" auf den Markt.

Bereits im Jahr 2000 hatte Knowles mit Columbia einen Solo-Vertrag unterschrieben und beginnt vermehrt, eigene Projekte zu verwirklichen. Außerdem versucht sie sich als Schauspielerin, unter anderem in den Filmen "Carmen: A Hip-Hop Opera" und "Austin Powers: Goldständer". 2003 nimmt sie schließlich ihr Solo-Debüt "Dangerously in Love" auf, das sofort an die Chartspitze stürmt und auch von der Kritik gut aufgenommen wird. Besonders die Single "Crazy in Love" wird auch von Indie-Publikationen am Ende des Jahres an auf vordere Ränge der Jahrescharts gewählt. 2004 gewinnt sie außerdem vier Grammys für die Platte.

Nach ihrem Solo-Erfolg wird angekündigt, Destiny's Child würden nach dreijähriger Pause erneut ein gemeinsames Album aufnehmen, dass 2004 unter dem Titel "Destiny Fulfilled" erscheint und nach in der Mehrheit vernichtenden Kritiken kurz nach der Veröffentlichung auch zum endgültig letzten Album der Girl-Band erklärt wird. Für Beyoncé folgen weitere Filmauftritte in "Der Pinke Panther" und "Dreamgirls", was die Sängerin abermals veranlasst, die Aufnahmen zu ihrem zweiten Album, das schlussendlich 2006 an ihrem Geburtstag unter dem Titel "B'Day" erneut zu guten Kritiken erscheint, zu verschieben. 2008 veröffentlicht sie ihr drittes Studioalbum unter dem Titel "I Am... Sasha Fierce", ein Doppelalbum, das nach Aussagen der Sängerin ihre zwei Persönlichkeiten widerspiegeln soll.

Kollaborationen

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige
  • 2004 Beyoncé: Live at Wembley (26. April) (DVD / CD)
  • 2006 Beyoncé The Ultimate Performer (24. November) (DVD)
  • 2007 B'Day Anthology Video Album (3. April (DVD)
  • 2007 The Beyoncé Experience Live (16. November) (DVD)
  • 2009 Above and Beyonce: Video Collection & Dance Mixes (EP)
  • 2009 I Am... Yours. An Intimate Performance At The Wynn

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV NL F NOR FIN DK AUS NZ
2003 Dangerously In Love 1 1 1 3 2 11 4 14 1 6 5 2 8
2004 Live At Wembley 59 17
2006 B'Day 3 3 1 13 2 15 5 12 6 23 8 8 8
2008 I Am... Sasha Fierce 17 2 1 20 7 5 6 20 2 25 3 3
2009 Above And Beyonce: Video Collection & Dance Mixes (EP) 35
2010 I Am... Yours. An Intemate Performance at the Wynn 85 66 117
Singles
2002 Work It Out 75 7 48 23 26 88 3 14 21 36
2003 Crazy In Love 6 1 1 6 3 4 2 21 5 12 5 2 2
2003 Baby Boy 4 2 1 18 5 5 11 8 10 6 3 2
2004 Me, Myself And I 35 11 4 51 41 43 14 11 18
2004 Naughty Girl 16 10 3 29 18 32 14 18 14 15 9 6
2006 Check On It 11 3 1 10 7 11 3 32 2 6 1
2006 Deja Vu 9 1 4 12 3 11 13 23 3 6 12 15
2006 Irreplaceable 11 4 1 11 9 19 5 10 8 1 1
2006 Upgrade U 59
2007 Ring The Alarm 56
2007 Listen 18 8 61 32 10 18
2007 Beautiful Liar (feat. Shakira) 1 1 3 2 1 6 1 1 2 2 4 5 1
2007 Irremplaceable 78 105 13
2007 Green Light 17 20
2007 Get Me Bodied 68
2007 Radio 75
2008 If I Were A Boy 3 1 3 3 3 1 2 5 1 11 1 3 2
2008 Single Ladies (Put A Ring On It) 7 1 40 40 12 19 21 5 2
2009 Halo 5 4 5 6 4 8 14 1 15 3 2
2009 Diva 72 19 73 40 26
2009 Ego 43 29 11
2009 Sweet Dreams 8 5 10 17 16 14 46 6 16 2 1
2009 Broken-hearted Girl 14 27 38 79 14
2009 Video Phone 58 65 31 32


Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
NME Spex Intro Pitchfork Stereogum
2011 4 27 18
Singles
2003 Crazy in Love (feat. Jay-Z) 1 2 2 2
2004 Naughty Girl 10
2006 Irreplacable 45
2006 Ring the Alarm 85
2008 Single Ladies (Put a Ring on It) 12 25 23
2009 At Last 29
2011 Countdown 7
2011 1+1 26
2011 Run the World 38

All-Time-Charts

Crazy in Love
The Top 500 Tracks of the 2000s (Pitchfork, 2009)
  • # 4 Crazy in Love
  • # 183 Irreplacable

Referenzbands

Coverversionen

Beyoncé wird gecovert von...

Videoclips

Weblinks