At the Drive-In

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At the Drive-In wurde 1994 in El Paso, Texas, USA gegründet und lösten sich 2001 auf, worauf die Mitglieder in anderen Bands wie Sparta und The Mars Volta weitermachten. Im Januar 2012 wurde die Reunion der Gruppe bekanntgegeben.

Genre

Post-Hardcore, Emocore, Indie-Rock

Line-Up

Bandgeschichte

Als At the Drive-In 1994 in L.A. ein Konzert vor 9 Leuten geben, haben sie Glück, dass einer dieser neun Zuschauer ein gewisser Blaze James ist und für die Plattenfirma Flipside arbeitet. Dieser bietet ihnen prompt einen Vertrag an. Nachdem sie schon in Eigenregie eine EP veröffentlichten, können sie so 1996 ihr Debüt Acrobatic Tenement aufnehmen.

1998, mittlerweile mit neuem Drummer (Tony Hajjar) und neuem Bassisten (Paul Hinojos) unterzeichen sie einen Vertrag bei Fearless, und spielen ihr zweites Album In/Casino/Out ein. Es folgt eine Tour, bei der At the Drive-In u.a. Fugazi, Rage against the Machine und Sonic Youth supporten können.

Nach einigem Hin-und-Her unterschreiben sie beim Major-Label Virgin und nehmen ihr drittes Album auf. Produzent hierfür wird Ross Robinson, der vorher u.a. Limp Bizkit und Korn produzierte, er scheint auf den ersten Blick zwar nicht zu At the Drive-In zu passen, doch die Zusammenarbeit glückt – Ergebnis: Relationship of Command. Die erste Single des Albums One Armed Scissor stellt dies unter Beweis. In Deutschland wird es allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht als jenes große Werk, als dass es später gilt, angesehen, und findet sich in den Jahreslisten der unterschiedlichsten Musikmagazine eher auf den hinteren Plätzen wieder. Erst vier Jahre nach ihrer Auflösung, nach mittlerweile zwei erfolgreichen Alben der Nachfolgeband The Mars Volta, sowie und unzähligen Bands, die offensichtlich von At the Drive-In beeinflusst wurden, dem Re-Release der drei Alben und der Vaya EP erhält die Band schließlich jene Aufmerksamkeit, die ihr zusteht.

At the Drive-In gaben 2001 während ihrer Welttournee eine Bandpause bekannt, um sich den Nebenprojekten zu widmen – später im Jahr wurde daraus allerdings ihre endgültige Auflösung, ohne eine offizielle Angabe von Gründen.

Nach dem Ende von At the Drive-In gründen Sänger Cedric und Gitarrist Omar die Prog-Salsa-Hardcore-Band The Mars Volta, während Jim, Paul und Tony als Sparta eher auf At the Drive-In Pfaden wandern. 2005 steigt Paul allerdings bei Sparta aus, um zukünftig bei The Mars Volta an den Reglern zu sitzen.

Im Gedächtnis bleiben atemberaubende Live-Shows und mit Relationship of Command ein Album das für viele Jahre die Messlatte für Musik, die sich Emo nennt oder so sein will, ziemlich hoch gelegt hat.

Im Januar 2012 gab die Band bekannt, sich für das Coachella-Festival im Sommer reformieren zu wollen.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Compilations

  • 2005 This Station is Non-Operational (24. Mai / Fearless)

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK A CH SV FIN F NOR NZ
2000 Relationship Of Command - 116 - 33 - - - - - - -
2005 This Station Is Non-Operational - 95 3 - - - - - - - -
Singles
2000 One Armed Scissor - - - 64 - - - - - - -
2000 Rolodex Propaganda - - - 54 - - - - - - -
2001 Invalid Litter Dept. - - - 50 - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Les Inrocks Spex Visions
2000 Relationship Of Command
5
49
13
37 7
Singles
2000 One Armed Scissor
14
-
-
- -
2000 Rolodex Propaganda
83
-
-
- -

All-Time-Charts

Relationship Of Command
One-Armed Scissor

Trivia

Referenzbands

Coverversionen

At The Drive-In covern...

  • This Night has opened my eyes von The Smiths, zu finden auf "This Station is Non-Operational"
  • Take up thy Stethoscope and Walk von Pink Floyd, Live gespielt in der Radiosendung “It’s the evening Session” der BBC, ebenfalls zu finden auf "This Station is Non-Operational".

At The Drive-In werden gecovert von...

Videoclips

Videos

Weblinks