Andrew Bird

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Andrew Bird
Andrew Bird in Bellingham, Washington am 6. Mai 2007
Andrew Bird in Bellingham, Washington am 6. Mai 2007
Herkunft: Chicago, Illinois, USA
Geboren: 11. Juli 1973 (44 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1996
Instrumente: Gesang, Violine, Gitarre, Glockenspiel
Labels: Rykodisc, Grimsey Records, Righteous Babe, Fat Possum
Homepage: andrewbird.net
Bands:
Squirrel Nut Zippers
Kevin O'Donnell's Quality Six
Sinister Luck Ensemble
Andrew Bird's Bowl of Fire

Andrew Bird ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist aus Chicago, Illinois.

Biographie

Bereits mit vier Jahren beginnt der spätere Singer/Songwriter Andrew Bird Unterricht auf der Violine zu nehmen. Musikalisch beeinflusst wird er daher zunächst besonders von Werken der Klassik. Sein Interesse für Jazz, Blues, Bluegrass und ungarische, irische aber auch amerikanische Folklore keimt in der Teenager-Zeit auf; Genres, die seine eigene Musik allesamt beeinflussen sollen. Besonders deutlich kommen sie auf dem im Eigenverlag veröffentlichtem Debütalbum "Music of Hair" aus dem Jahr 1996 zum Tragen, das noch deutlicher als die Folgealben von Bird's Violinenspiel getragen wird.

Schließlich wird Bird 1995 Mitglied der Swing-Revival-Band Squirrel Nut Zippers, mit denen er erste kommerzielle Erfolge verbuchen kann.

1997 bis 2003

1997 gründet Bird die Band Andrew Bird's Bowl of Fire und kommt beim Label Rykodisc unter. Mit "Thrills" erscheint 1998 das erste Album der Band. Ebenso wie das Nachfolge-Album "Oh! The Grandeur", das 1999 veröffentlicht wird, sind diese ersten Arbeiten der Musiker weiterhin stark dominiert von Swing, aber auch Folklore-Elementen.

Dies ändert sich erst mit dem Release des Albums "The Swimming Hour", welches 2001 erscheint und eine ganze Bandbreite von Genres umfasst. Neben Folk, Rock, Pop und Blues finden sich auf der Platte unter anderem auch Referenzen zu Gospel, Klassischer Musik und frühem Jazz. Der Allmusic-Kritiker Jon Azpiri beschreibt das Album als "Einen Spaziergang durch die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts."[1] Die für ihre scharfen Kritiken bekannte Website Pitchfork bedenkt das Album mit einer Wertung von 9.0.

Obwohl die Band nie offiziell aufgelöst wurde, sind alle ehemaligen Mitglieder seit 2003 nur noch in eigene Projekte verwickelt.

seit 2003

2003 erscheint mit "Weather Systems" das zweite Soloalbum des Sängers. Die Aufnahmen hierzu entstehen in einer zum Tonstudio umgebauten Scheune. Es erfolgt außerdem ein Labelwechsel zu Grimsey Records.

Obwohl Bird's Platten zumindest von Seiten der Kritik schon sehr früh Beifall ernteten, is es schließlich die Veröffentlichung des Albums "Andrew Bird & the Mysterious Production of Eggs" im Jahr 2005, die den endgültigen Durchbruch des Sängers markiert. Von der Kritik größtenteils bejubelt, wird es am Ende des Jahres in zahlreichen Bestenlisten aufgeführt. Die 2007 erschiene Platte "Armchair Apocrypha" wird schließlich auch zu einem kleinen Charterfolg.

Das fünfte Album des Singersongwriters "Noble Beast" erschien am 20. Januar 2009.

Diskographie

Solo

Alben
Singles/EPs
Live-Alben
  • 2001 Fingerlings (Grimsey Records)
  • 2004 Fingerlings 2 (Grimsey Records)
  • 2006 Fingerlings 3 (Grimsey Records)

Andrew Bird's Bowl of Fire

Alben

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US US independent A CH F AUS NZ
2005 Andrew Bird & The Mysterious Production of Eggs 93
2007 Armchair Apocrypha 76 5 124
2009 Noble Beast 12 1 62

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Musikexpress Rolling Stone Les Inrocks Pitchfork
2005 Andrew Bird & The Mysterious Production of Eggs 17 21
2007 Armchair Acrypha 22
2009 Noble Beast 47

All-Time-Charts

The Mysterious Production of Eggs
Fake Palindromes

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

Andrew Bird covert...

Weblinks

Quellen

  1. http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&sql=10:hpfuxqe0ldde~T1