1920er

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Musik zur Zeit

Die Massenmedien erobern mit dem Kino die Weltbühne. Der Rundfunk wird in den Frequenzen Langwelle und Mittelwelle eingeführt, der Begriff wird 1921 von Hans Bredow zum erstenmal genannt. 1924 wird George Gershwins Rhapsody in Blue uraufgeführt. Die Goldenen Zwanziger beflügeln zwischen 1924 und 1929 Wirtschaft, Kultur, Kunst und Musik gleichermaßen, der Tonfilm beginnt 1926 seinen Erfolgszug. Duke Ellington spielt 1925 in Deutschland, Josephine Baker seit 1927. 1929 kommt es zur Weltwirtschaftskrise und auch die Themen in der Musik passen sich der wirtschaftlichen Entwicklung an.

In der sogenannten Ernsten Musik entwickelt Arnold Schönberg seit 1920 die Zwölftontechnik, andere Komponisten und Musiker wie Paul Hindemith wenden sich dagegen dem Jazz, der Circus- und Varietémusik und anderen Formen zu. 1925 stirbt Erik Satie, Francis Poulenc und die Gruppe Les Six versuchen, sein Erbe zu tradiieren, der Impressionismus Claude Debussys wird dagegen abgelehnt. Joseph Schillinger entwickelt ganz im Zuge der Massenhysterien infolge der neuen Medien sein System der mathematischen Bestimmung musikalischer Parameter (vgl. Schillinger-System).

Musikströmungen

Zwölftontechnik, Neoklassizismus, Les Six, Chicago Jazz, Swing, Blues, Country, Bluegrass, Schlager, Charleston, Arbeiterlieder

Wichige Musiker

Louis Armstrong, Fats Waller, Josephine Baker, The Revelers, Paul Hindemith, Jerome Kern, Paul Whiteman, Bessie Smith, George Gershwin, Erik Satie, Benny Goodman, Duke Ellington, Jimmy Rodgers, Paul Robeson, Marlene Dietrich

Einzelnachweise