Spex

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Verkaufte Exemplare
(Jahresdurchschnitt) nach IVW
1987 21.151
1988 21.548
1989 20.821
1990 17.873
1991 22.043
1992 18.418
1993 18.031
1994 17.221
1995 19.395
1996 20.040
1997 15.517
1998 15.507
1999 12.716
2000 14.500
2001 19.570
2002 19.393
2003 16.776
2004 17.555
2005 18.225
2006 15.784
2007 18.353
2008 21.121
2009 19.923
2010 19.897
Spex erscheint seit 1980 und ist ein namhaftes deutsches Magazin für Popkultur.

Geschichte

Gerald Hündgen, Clara Drechsler, Dirk Scheuring und Peter Bömmels brachten am 10. September 1980 in Köln die erste Ausgabe der Zeitschrift heraus. Der Name Spex ist an den englischen Ausdruck „Specs“ für Brille angelehnt. „Musik zur Zeit“ hieß der Untertitel.

Nachdem im Jahr 1983 die Zeitschrift Sounds nicht mehr erschien, wechselten Sounds-Autoren, wie Diedrich Diederichsen, Andreas Banaski und Olaf Dante Marx zur Spex. Dies führte zu einer literarischen und theoretischen Behandlung von Musik. Subjektiv geschriebene Artikel und Essays wurden zu einem Markenzeichen der Zeitschrift und neue Musikrichtungen und Künstler wurden in Deutschland zum ersten Mal in der Spex erwähnt. Zum Beispiel wurde in der Novemberausgabe 1983 weltweit zum ersten Mal über Madonna berichtet.

In den nächsten zehn Jahren etablierte sich die Spex zu einer der wichtigsten und namhaftesten Musikzeitschriften Deutschlands.

Mitte der 1990er wechselte die Zeitschrift ihren Untertitel. War es vorher „Musik zur Zeit“, ist es bis heute das „Magazin für Popkultur“. Damit einher ging eine stärkere politische Betrachtungsweise der Popkultur.

Obwohl die Spex immer wieder wichtige Beiträge für den deutschen Kulturbetrieb lieferte, kam es Ende der 1990er Jahre zu starken finanziellen Problemen. Die SPEX Verlagsgesellschaft, die das Blatt bis dato herausgegeben hatte, ging in Insolvenz.

Damit die Zeitschrift weiter erscheinen konnte, wurde ein neuer Verlag gesucht. Im Januar 2000 kaufte die Piranha-Media Gmbh den Spex-Verlag auf. Die immer weitestgehend autonom arbeitende Redaktion sollte damit ein Stück Freiheit aufgeben und zahlreiche Mitarbeiter verließen die Spex.

Das Bild der Zeitschrift änderte sich daraufhin stark. Seit August 2000 liegt der Spex eine CD bei, es wurde eine Modestrecke eingeführt und für ihr Design bekam sie den Lead-Award.

Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass ein Umzug des Heftes auf Druck der Piranha Media aus wirtschaftlichen Gründen nach Berlin geplant war. Dies scheiterte jedoch am Widerstand der Redaktion. Im Dezember 2006 jedoch wurde dieser Umzug beschlossen, worauf die komplette Redaktion unter dem damaligen Chefredakteur Uwe Viehmann kündigte.


Die Spex erschien mit 10-12 Ausgaben pro Jahr. Seit März 2007 erscheint sie nur noch alle zwei Monate. Zur gleichen Zeit wurde ab der Märzausgabe 2007 der Buchautor und ehemalige Herausgeber des Interviewmagazins „Alert“ Maximilian Bauer (alias Max Dax) neuer Chefredakteur.

Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass Max Dax mit dem letzten Heft des Jahres 2010 seinen Posten als Chefredakteur räumt. Seine Nachfolger werden Jan Kedves und Wibke Wetzker, die bisher in der Redaktion tätig waren.

Weblinks zum Umzug nach Berlin

Mitarbeiter

Chefredakteur der Spex ist seit 2007 Max Dax. Von 2000 bis 2006 war Uwe Viehmann Chefredakteur.

In der Geschichte von Spex schrieben viele „große Namen“ für das Magazin, u.a. Diedrich Diederichsen, Detlef Diederichsen, Dietmar Dath, Rocco Clein, Hans Nieswandt. Als prägende Autoren der Berliner Spex treten u.a. in Erscheinung: Robert Defcon, Jens Balzer, Klaus Theweleit sowie die Redaktionsmitglieder Jan Kedves und Wibke Wetzker.

siehe auch

Jahrescharts

1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993
1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003
2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012

All Time Charts

Backissues

(Eine Übersicht über Titel und Alben des Monats der vergangenen Hefte)

Jahrescharts: Kritiker

Der einzige Act, der in der Spex-Geschichte zweimal eine Jahresauszeichnung in einer Kategorie nach Hause nehmen konnte, war The Jesus & Mary Chain, die in den Jahren 1985 (Just Like Honey) und 1986 (Some Candy Talking EP) jeweils als "bester Song des Jahres" triumphierten. Blumfeld (Album: Old Nobody, 1999, Single: Ghettowelt, 1991) und Public Enemy (Album: Fear Of A Black Planet, 1990, Single: Fight The Power, 1989) gewannen je einmal die Album-des-Jahres- und die Single-des-Jahres-Kategorie.

Alben Singles

Jahrescharts: Leser

Alben Singles

Musik über die Spex

Textzeilen über die Spex

  • "Mein natürlicher Sex / Wird sogar erwähnt in der Spex" aus Goldenes Handwerk von Die Ärzte

Weblinks