New Acoustic Movement

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Abgrenzung
Ursprünge: Folk, Alt.Country, Singer/Songwriter
Herkunft: Europa
Zeitraum: 2000 – 2002
Anders als: alles, was mit Punk oder Electro zu tun hat

Einführung und Geschichte

Das von der britischen Presse so betitelte New Acoustic Movement kennzeichnet eine Übergangsphase, in der kein Genre wirklich hot war. Brit-Pop war endgültig beerdigt, Garage-Punk und die zweite Post-Punk-Welle noch nicht durchgestartet, so dass mit NAM oder den sogenannten Quiet Is The New Loud – Bands ein Pseudogenre, das kaum Szenen-Zusammengehörigkeit aufweisen konnte, generiert wurde. Interessanterweise kann als Pin-Up-Boy des New Acoustic Movements Jeff Buckley gelten, der zu dieser Zeit schon lange ertrunken war. Sein "Grace"-Album ging bei Veröffentlichung in den 1990er Jahren eher unter (no pun intended), doch entwickelte es sich zum zentralen Quiet Is The New Loud – Album und ist somit gleichzeitig Vorläufer wie posthumes Herzstück des erfundenen Genres, was noch einmal unterstreicht, wie wenig die einzelnen Bands, die unter NAM subsumiert wurden, eigentlich gemein hatten.

Namenspatron für Quiet Is The New Loud war das Debutalbum der norwegischen Band Kings Of Convenience, in England waren die in der Tradition von The Verves Nummer 1 Hit "The Drugs Don't Work" stehenden Brit-Pop-Ausläufer Coldplay und Travis (vor allem mit ihrem zweiten Album) sowie die nächste Generation um Turin Brakes und Starsailor entscheidend.

In Deutschland war Maximilian Hecker ein Protagonist, der ohne viel Federlesens den New Acoustic Movement zugeordnet wurde.

Wichtige Akteure, Alben und Songs

Wichtige Bands: Kings Of Convenience, Jeff Buckley, Coldplay, I Am Kloot, Maximilian Hecker, Starsailor, Travis, Turin Brakes

Wichtige Alben:

Wichtige Songs

Vorläufer