Joy Division

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Joy Division
Herkunft: Manchester, England, UK
Aktiver Zeitraum: 1976 bis 1980
Genres: Post-Punk, Dark Wave, Gothic, Cold Wave, Avantgarde
Instrumente: Gitarre, Bass, Synthesizer, Schlagzeug, Keyboard
Labels: Factory Records
Line-Up:
Ian Curtis (Gesang, Gitarre, Synthesizer)
Peter Hook (Bass, Keyboard, Synthesizer)
Bernard Albrecht (Gitarre, Synthesizer)
Stephen Morris (ab Ende 1977) (Schlagzeug)
Ehemalige Mitglieder:
Terry Manson (bis Ende 1976)(Schlagzeug)
Tony Tabac (bis Anfang 1977) (Schlagzeug)
Steve Brotherdale (bis Ende 1977) (Schlagzeug)

Joy Division war eine englische Post-Punk-Band, die sich 1976 in Manchester unter dem Namen Warsaw gründete. In nur 4 Jahren Bandexistenz ließen Joy Division den Punk und später den Post-Punk hinter sich, um vollkommen neue musikalische Wege einzuschlagen und so schließlich in den späten 70er bzw. frühen 80er Jahren die dunkle Epoche der Dark Wave/Gothic-Bewegung einzuläuten. Bis zum Selbstmord des Sängers Ian Curtis im Mai 1980 veränderte die Band die vorhandene Musiklandschaft so nachhaltig wie kaum eine andere Band vor und nach ihr. Joy Division gelten bis zum heutigen Tage als eine der einflussreichsten und innovativsten Rockbands der Musikgeschichte und werden gegenwärtig von einer Vielzahl von Rockbands aus dem verschiedensten Genres als Inspirationsquelle genannt.

Bandgeschichte

Warsaw

Der Legende nach gründen Ian Curtis, Bernard Sumner und Peter Hook nach jenem sagenumwobenen Sex-Pistols-Konzert in der Lesser Free Trade Hall in Manchester im Juni 1976 die Punkband Warsaw. Sumner und Hook sind zu dieser Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Sänger für deren Band. Da sie Ian schon von anderen Gigs kennen und ihn sehr schätzen, fragen sie ihn, ob er Mitglied in ihrer neu gegründeten Band werden will. Ian nimmt das Angebot an und so gründet sich die Punkband Warsaw. Der Bandname entspringt dem Song Warszawa von David Bowie. Ian wird, was zuerst nicht vorgesehen ist, Sänger der Band, da er nach mehrmaligen Proben, die markanteste Stimme besitzt. Er schreibt auch die Songtexte für die Band, da er über ein außergewöhnliches hohes Talent für poetische Texte und Gedichte verfügt. Bernard Sumner spielt die Gitarre und Peter Hook den Bass bzw. das Keyboard. Der Schlagzeuger in der Anfangszeit von Warsaw ist Terry Manson, ein Freund von Hook und Sumner. Der Anfangssound der Band orientiert sich sehr an den klassischen Punkbands wie den Sex Pistols, aber stellenweise auch an Velvet Underground und The Doors, welche eine große Inspiration für die junge Gruppe sind. Zu erwähnen wäre, dass Curtis' späteres Markenzeichen, der sehr düster-tiefe Gesangstil, zu Anfangszeiten der Band noch nicht verwendet wird und Ian die Songs mit einer vergleichsweise hohen Stimme singt.

Ihren ersten Auftritt haben Warsaw im Mai 1977 als Support für die Buzzcocks. Terry Manson ist zu dieser Zeit aus dem aktiven Bandgeschehen ausgeschieden und als Manager der Band tätig. Tony Tobac wird als Ersatz-Schlagzeuger für den ersten Auftritt verpflichtet, kann die Erwartungen der anderen Bandmitglieder jedoch nicht erfüllen und wird schon vor den ersten Demoaufnahmen von Steven Brotherdale abgelöst. Brotherdale ist zu diesem Zeitpunk auch Schlagzeuger der Londoner Punkband Panik und gilt als eine sehr schwierige Persönlichkeit. Trotz all dessen bestreiten Warsaw ihre erste Demoaufnahmen in Oldham mit Brotherdale, der kurz zuvor versucht hatte, Ian Curtis davon zu überzeugen, Warsaw zu verlassen und bei Brotherdales Punkband Panik einzusteigen. Ian lehnt das Angebot jedoch ab und Brotherdale fällt in der Gunst der anderen Bandmitgliedern endgültig ganz durch. Dies hat zu Folge, dass Brotherdale auf der Heimfahrt nach den Demoaufnahmen auf einer Landstraße sprichwörtlich im Regen stehen gelassen und somit auch aus der Band geworfen wird.

Im Sommer 1977 platziert die Band eine Schaufensteranzeige, in der sie einen erfahrenen Schlagzeuger sucht. Auf die Anzeige meldet sich schließlich Stephen Morris, der dieselbe Schule wie Ian Curtis besuchte. Morris wird zu Proben geladen und Curtis, Sumner und Hook sind sofort begeistert von Morris Schlagzeugstil, sodass sie ihn schließlich in die Band aufnehmen. Mit Morris füllt sich nun endlich der oft leere Platz am Schlagzeug. Auch gilt Morris als sehr umgänglicher Mensch. Das letzte Puzzelteil ist somit gefunden.

Ende 1977 benennen sich Warsaw schließlich in Joy Division um, da sie Konflikte und Verwechselungen mit der Londoner Punkband Warsaw Pact ausschließen wollen. Der Name Joy Division stammt aus dem Roman „House of Dolls“ des ehemaligen KZ–Häftlings Yehiel Feiner und beschreibt eine Prostituierten-Riege der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, in der weibliche KZ-Häftlingen sich für deutschen Wehrmachtsoldaten prostituieren lassen mussten. Gleichzeitig zeigt der Name auch das damalige Interesse der Band Themen wie Nationalsozialismus, Faschismus und Diktatur anzuspielen, welches ihnen in Laufe ihrer kurzen Karriere jedoch nicht immer als allzu positiv angerechnet werden wird und auch durch ausweichende bis ungeschickten Aussagen der Bandmitglieder zu gewissen Kontroversen führt.

Joy Division

Der Beginn einer neuen Ära

Zu Beginn der Jahres 1978 spielt die Band ihr erstes Konzert unter dem neuen Namen Joy Division. Auch folgt eine erste professionelle Demoaufnahme in einem Tonstudio in Manchester. Die nächsten zwei Monate verbringt die Band damit neue Songs zu schreiben und diese einzuspielen. Im April treffen Joy Division nach einem Konzert das erste Mal den TV-Moderator und Miteigentümer des Neugegründeten Undergroundlabels Factory Records Tony Wilson. Ebenfalls dabei ist der Musikmanager Rob Gretton. Beide sind sofort von den eigenwilligen Musikstil der Band angetan und bieten Joy Division deswegen eine spätere Zusammenarbeit an. Ian Curtis ist hingegen noch ziemlich verärgert, dass Wilson Joy Division bisher nicht in seine Independent Musikshow „So it goes“ eingeladen hat. Wilson erwidert jedoch Curtis' Unmut und verspricht Ian, dass Joy Division die nächste Band sei, die bei ihm auftreten werde. Wilson und Gretton werden – zusammen mit dem späteren Produzenten Martin Hannett – in den nächsten zwei Jahren die größten Unterstützer der Band sein.

Kurz nach dem Treffen beschließen Joy Division in den Manchester Arrow Studios Demos für ihrer erste Veröffentlichung aufzunehmen. Zu dieser Zeit ist Rob Gretton bereits Manager der Band. Da Joy Division jedoch äußerst unzufrieden mit den Ergebnissen der Studioaufnahmen sind, bitten sie Gretton den Vertrag aufzulösen. Nach einer Reihe klärender Gespräche schlägt Gretton den Bandmitgliedern dieses jedoch (oder zum Glück) aus dem Kopf.

Im Juni 1978 wird mit At a Later Date schließlich das erste Mal ein Joy-Division-Song veröffentlicht. Er befindet sich auf der Live-Compilation Short Circuit: Live at the Electric Circus, auf der unter anderem auch The Fall und die Buzzcocks zu hören sind. Wenige Tage später veröffentlichen Joy Division ihrer erste EP mit dem Namen An Ideal for Living. Die LP, auf deren Cover ein trommelnder Junge aus der Hitlerjugend zu sehen ist, beinhaltet alte Warsaw-Songs, die allesamt bei den Demoaufnahmen in Oldham entstanden. Die Veröffentlichungen werden zu dieser Zeit noch nicht vom Factory Records getätigt, da die Band noch keinen bindenden Vertrag unterschrieben hat und sich das Label noch im Aufbau befindet. Im September desselben Jahres löst Tony Wilson sein Versprechen ein und Joy Division treten in der lokalen, aber in der damaligen Undergroundrock-Szene sehr populären Musikshow Granada Reports auf. Sie spielen mit Shadowplay einen komplett neuen Song, den sie mit ihren neuen Produzenten Martin Hannett aufgenommen haben. Der Sound der Band unterscheidet sich drastisch von den früheren Veröffentlichungen und Demos aus der Warsaw-Zeit. Ian Curtis' Gesang wirkt viel tiefer und düsterer (das englische Musikmagazin NME findet dazu die passende Wort: „Für einen gerade 22-Jährigen klingt die Stimme wie die Intonation eines uralten Mannes“), auch der Sound hat sich komplett gewandelt. Die Band spielt einen zutiefst dunkel-melancholischen von synthetischen Soundspuren umwandelten Stil, den man bis dato in einer solchen Form nicht kennt und der die Band bis in die Gegenwart unverwechselbar machen wird.

Wenige Wochen später wird mit der Doppel-EP „A Factory Sample“ eine Compilation, und somit auch erstmals ein Produkt aus dem Hause Factory Records veröffentlicht. Joy Division steuern mit Digital und Glass zwei Songs zu der EP bei und werden kurz darauf eine der ersten Bands sein, die einen Vertrag bei dem Label unterschreiben. Factory Records wird ab diesem Zeitpunkt für mehr als ein Jahrzehnt das Aushängeschild des Post-Punk/Dark Waves sein und zudem Manchester als unumstrittene Metropole des Genres bekannt machen.

Am Jahresende erleidet Ian Curtis auf der Heimfahrt nach einem Konzert seinen ersten epileptischen Anfall und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Alle Bandmitglieder sind geschockt, beschließen aber weiterhin mit Ian aufzutreten. Im Januar des Jahres 1979 erscheint Ian Curtis erstmals auf dem Cover des NME und die Band spielt im gleichen Monat ihren erste Radio-Session bei John Peel von BBC Radio 1.

Unknown Pleasures

Im April 1979 nehmen Joy Division zusammen mit Produzent Martin Hannett in den berühmten Strawberry Studios in Stockport ihr erstes Album mit Namen Unknown Pleasures auf. Die Band ist zuerst nicht ganz zufrieden mit dem Sound des Albums, weil sie eher lauter, wüster und aggressiver klingen will. Nach einigen Änderungen und unter den guten Händen von Martin Hannett sind am Ende der Aufnahmen jedoch alle mit dem eingespielten Gesamtergebnis zufrieden. Der Stil des Album lässt sich gut mit hypnotisch-düsteren Post-Punk umschreiben. Die Band setzt viele künstliche Klangsynthesen in Form von analogen Synthesizern ein, um den Songs eine starke, atmosphärischen dunkele Klangwelt einzuhauchen. Die lyrisch, weitreichend poetisch-düsteren Texte, werden von der melancholisch-schaurigen Stimme Ian Curtis’ getragen. Insgesamt gesehen ist Unknown Pleasures ein sehr elektronisches Album, das wohl als großes, gelungenes Experiment von Joy Division angesehen werden darf und den damaligen Musikstil um Jahre voraus ist. Das Album wird von Kritikern gefeiert und später als eines der besten Debütalben aller Zeiten in die Musikgeschichte eingehen. Tony Wilson sieht mit der Veröffentlichung des Albums den Anfang von Factory Records als wirklich ernstzunehmendes Label.

Im Laufe des Jahres haben Joy Division ihren ersten und einzigen überregionalen TV-Auftritt auf BBC 2. Auch gehen sie, als Support von den Buzzcocks, auf die erste, 24 Stationen umfassende Tour durch England. Die Band wird mit jedem Auftritt bekannter und hat sich am Ende der Tour schließlich einen sehr guten Ruf erarbeitet. Im November wird die Single Transmission, welche nicht auf Unknown Pleasures vertreten ist, veröffentlicht.

Closer und ein tragisches Ende

Das Jahr 1980 fängt für Joy Division mit einer sehr schwierigen Europa-Tournee an. Die Band ist nun auch außerhalb Englands bekannt und hat vor allem in Frankreich und den Niederlanden, aber auch in Deutschland viele Anhänger dazu gewonnen. Der Rummel um die Band, die Reisestrapazen der ersten großen Tournee und immer häufiger auftretende epileptischen Anfälle haben den ohnehin labilen Ian Curtis physisch wie psychisch sehr geschwächt. Die Band kann kaum ein Konzert zu Ende spielen, ohne dass Curtis durch auftretende Lichteffekte oder auch nur kurz einsetzende Taktwechsel einen Anfall erleidet und schließlich bewusstlos in den Backstagebereich getragen werden muss. Ian zermürben die Anfälle sehr, da er sich für das Geschehene schämt und meint, seine Bandmitglieder dadurch im Stich zu lassen. Während Sumner, Hook und Morris sich zunehmend Sorgen um den Gesundheitszustand ihres Sängers machen, halten viele Zuschauer im Publikum Curtis’ Anfälle für eine Showeinlage.

Trotz all dessen fangen Joy Division im März in den Londoner Britannia Row Studios mit den Aufnahmen zu Closer, den Nachfolgewerk von Unknown Pleasures, an. Auch wird Anfang März die „Licht und Blindheit“-Single, auf der zwei Songs (Atmosphere und Dead Soulds) enthalten sind, über ein kleines französisches Label namens Sordide Sentimental veröffentlicht. Am 7. April 1980 versucht sich Ian Curtis mit einer Überdosis Phenobarbital, einem Betäubungsmittel, umzubringen, was ihm jedoch misslingt. Zwei Tage später hat die Band einen Auftritt in Bury, kann diesen wegen dem vom Selbstmordversuch geschwächten Sängers nur teils in Originalbesetzung durchführen. Das Fehlen von Ian Curtis löst auf den Konzert einen Aufstand aus, worauf Joy Division den Auftritt abrechen. Wegen dem Gesundheitszustand Curtis’ werden schließlich auch die restlichen Konzerte im April abgesagt. Am 2. Mai 1980 geben Joy Division, mit einem wieder erstärkten Ian Curtis, an der Universität von Birmingham ihr letztens Konzert in England, um sich kurz darauf auf die erste USA-Tour vorzubereiten. Curtis bittet die Band jedoch um ein paar Tage Auszeit, bevor sie die USA-Tour angehen. Der Sänger hat zu dieser Zeit große private Probleme mit seine Ehefrau Deborah Curtis, die sich von ihm scheiden lassen will. Auch hat er eine Affäre mit der belgischen Journalistin Annik Honoré. Am 18. Mai 1980, den Tag der Abreise zur USA-Tour, findet Deborah Curtis den leblosen Körper des Sängers mit einem Strick erhängt in der Küche der gemeinsamen Wohnung. Der Todeszeitpunkt Ian Curtis wird auf den späten Vorabend bzw. Nacht betitelt.

Ian Curtis’ Selbstmord ist für die restlichen Joy-Division-Mitglieder und Ians nahes Umfeld ein Schock. Die Bandmitglieder hatten einen Selbstmord Ians nie für möglich gehalten, auch die deutlichen Hinweise vor allem auf Closer haben sie nie wirklicher Beachtung geschenkt. Tony Wilson formuliert es in einem späteren Interview so: „I'd been warned on a train to London two weeks earlier by Annik [Honoré, Curtis' platonische Affäre]. I asked her, 'What do you think of the new album.' She goes, 'I'm terrified.' I said, 'What are you terrified of?' She replies, 'Don't you understand? He means it.' And I go, 'No, he doesn't mean it; it's art.' And guess what, he fucking meant it“

Die noch verbliebenen Mitglieder von Joy Division lösten die Band aus Respekt vor Ian auf, machten aber weiter Musik unter dem Namen New Order und waren als solche stilprägend für den Übergang des Post-Punk zur elektronischen Musik.

Stil

Der Stil Joy Division's lässt sich nicht sehr leicht erklären, auch genreorientiert kann man den Musikstil nicht wirklich ohne Vorbehalte einordenen. Als Warsaw waren die Bandmitglieder zweifelsohne sehr vom Punk beeinflusst. Nur könnte Unterschied zwischen Warsaw und Joy Division musikalisch kaum größer sein. Spielten Warsaw wüsten, rohen Punk, waren Joy Division wesentlich experimenteller/tiefsinniger (heute würde man dazu Avantgarde sagen) und von einer Dunkelheit durchtrieben, die wohl bis heute Ihresgleichen sucht. Hinzukommt, dass die Band als eine der Ersten als Gothic bezeichnet wurde, ein Genre, das zu damaliger Zeit gar nicht existent war und sich erst durch Joy Division entwickelte. Würde man die Band jedoch auf nur ein Genre beziehen, wäre das des Post-Punk wohl ehsten zutreffend, da die Band zusammen mit Gang of Four (wobei beide Bands vom Stil her sehr verschieden sind) bis heute als Pioniere und Aushängeschilder dieser Sparte gelten. Speziell das sich in den späten 70er/frühen 80ern bildende Dark Wave Genre, eine Unterart des Post-Punks, ist zum größten Teil durch die Musik Joy Divisions entstanden.

Diskografie

Studioalben

Singles/EPs

  • 1978 An Ideal for Living 7"/12"
  • 1979 Transmission 7"
  • 1980 Komakino 7" (free promo flexi)
  • 1980 Love Will Tear Us Apart 7"/12"
  • 1980 Atmosphere/She's Lost Control 12"
  • 1980 Transmission 12"
  • 1995 Love Will Tear Us Apart CD/12"
  • 2007 Love Will Tear Us Apart

Compilations

  • 1981 Still – halb unveröffentlichtes Material, halb live
  • 1988 Substance 1977–1980
  • 1990 The Peel Sessions
  • 1995 Permanent
  • 1995 Warsaw – das unveröffentlichte erste Album plus ältere Demo-Aufnahmen von Warsaw
  • 1997 Heart and Soul (4 CDs)
  • 2000 The Complete BBC Recordings
  • 2008 Best of Joy Division (2xCD)

Livealben

  • 1999 Preston Warehouse 28 February 1980
  • 2001 Les Bains Douches 18 December 1979

Kompilationsbeiträge

  • Short Circuit: Live at the Electric Circus (10" LP, Virgin VCL 5003, June 1978) – At a Later Date
  • A Factory Sample (2×7", Factory FAC 2, January 1979) – Digital, Glass
  • Earcom 2: Contradiction (12"EP, Fast Product FAST 9B, October 1979) – Autosuggestion, From Safety to Where…?
  • 1997 Atmosphere auf Trainspotting Vol.2 (O.S.T.)
  • 2004 Love Will Tears Us Apart auf Donnie Darko (O.S.T.)
  • 2005 New Dawn Fades auf House Of Wax (O.S.T.)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR NL FIN NZ
1980 Closer - 6 - - - - - - - - -
1981 Still - 5 - - - 33 - - - - -
1988 Substance - 7 146 - - - - - - - -
1995 Permanent - 16 - - - - - - - - -
2008 The Best Of - 63 - - - - - - 100 - -
Singles
1980 Love Will Tear Us Apart - 13 - - - - - - - - -
1988 Atmosphere - 34 - - - - - - - - -
1995 Love Will Tear Us Apart (Remix) - 19 - - - - - - - - -
2007 Love Will Tear Us Apart - 46 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex
1979 Unknown Pleasures
3
-
1980 Closer
1
-
1988 Substance
51
11
Singles
1979 Transmission
26
-
1980 Love Will Tear Us Apart
1
-
1980 Atmosphere
4
-

All-Time-Charts

Unknown Pleasures
Closer
Substance
Love Will Tear Us Apart

Trivia

  • Der Bandname entstammt dem Buch House of Dolls von dem ehemaligen KZ-Gefangenen Yehiel Feiner, in dem mit Joy Division eine Abteilung im KZ bezeichnet wurde, in der jüdische Frauen den Naziaufsehern als Prostituierte dienen mussten.
  • Joy Division mussten sich gerade in den Anfangsjahren der Band (19771978) den Vorwurf gefallen lassen, eine geistige Nähe zum Nationalsozialimus zu suchen, nicht nur wegen dem Bandnamen. Die Kleidung, die sehr an den deutschen Nationalsozialismus in den 30er Jahren angelehnt war und die Gimmicknamen der Bandmitglieder verminderten diesen Vorwurf nicht gerade. Zur Verteidigung der Band muss man jedoch sagen, dass sie als ehemalige Post-Punk-Band aus einem Genre kommen, wo öfters mit solchen Dingen auf zynische Art experimentiert wird.

Referenzbands

Referenzkasten

  • "Atrocity Exhibition" bezieht sich auf das gleichnamige Buch von JG Ballard

Referenzen anderer

  • Half Man Half Biscuit haben den Song Joy Division Oven Gloves veröffentlicht
  • The Wombats haben Ende 2007 den Song Let's Dance to Joy Division veröffentlicht.

Coverversionen

Joy Division werden gecovert von…

Videos

Here Are the Young Men (Das wohl das einzige offizielle Livevideo der Band. Ziemlich schlechte Qualität.)

Film

Literatur

Weblinks

  • Ian Curtis und Joy Division Fanclub [3]
  • Diskografie [4] bei Discogs
  • kNOwledge destroyed (deutsch) [5]
  • Eine subjektive Biographie zu Joy Division [6]
  • Film "Control" von Anton Corbijn zu Ian Curtis 2007 [7]

Links im Mai 2016